
@privat
Geboren in den Achtzigern, als die Welt noch Kassettendecks und Aufruhr kannte, hat sie sich dem Vergessen konsequent verweigert. She-Punk ist bei ihr kein Stil, sondern Haltung – lebenslang und unbeirrbar. Dreimal war sie als Leiche im Fernsehen zu sehen: Körper ohne Stimme. Ein Karrierehöhepunkt und konzeptueller Kommentar zugleich, ein Meilenstein, um in anderen Projekten Stimme ohne Körper zu sein. Akademisch hat sie dem Absurden die Würde zurückgegeben: Ihre Dissertation galt der Existenzphilosophie, ihre Forschung dem Dadaismus – Philosophie und Kunst als Intervention, nicht Dekoration.
Mit ihrer Biographie über DAF (2023) hat sie einer der eigenwilligsten Kapitel der deutschen Musikgeschichte endlich die Tiefe gegeben, die sie verdient. An der Hochschule lehrt sie, was sich nicht so leicht in Lehrpläne fügt.
Was als nächstes kommt?
Weitere Zusammenarbeit mit Mark Kanak sowie ein Buch über Disruptionen – womit sie, wie immer, beschreibt, was sie selbst am besten beherrscht.
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www.walter-serner.de