Slow Opening

©Schüler*innen der EMS Neustiftgasse
Freitag, 12.06.2026
15.00 Uhr
Rex Machina – Die Herrschaft der Maschine
Konzept: Matthias Meinharter
„Rex Machina“ (dt: die Königsmaschine) ist eine Ansammlung an selbst gebauten Devices und Geräten, die sich durch eine speziell vernetzte Anordnung gegenseitig beeinflussen und über Zufallsprinzipien gemeinsam eine musikalische Komposition erzeugen.
Außerdem gibt es „Steuerungsmechanismen“, die anhand zufälliger Anweisungen, sowohl dem Performer Befehle erteilt, welches Device, wie bedient werden soll, als auch den Workshop-TeilnehmerInnen über eine Video-Projektion mitteilt, wann sie ihre selbstgebauten Instrumente spielen müssen. Somit mutieren alle zu (Be-)Dienern einer „Königsmaschine“.
Theoretischer Aufgangspunkt von Rex Machina sind die Redewendungen „eine Maschine bedienen“ oder „eine Maschine zu beherrschen“. Diese Phrasen implizieren eine Maschinenherrschaft, in der wir Menschen entweder der Maschine dienen oder sie unter Kontrolle halten müssen. Zentrale Themen in der Beziehung von Mensch – Maschine werden humorvoll musikalisch und performativ thematisiert.
Im Workshop lernten die Workshop-TeilnehmerInnen einfache Instrumente zu bauen (z.B. Waldteufel) und diese vielfältig zu spielen, zudem Aufführungspraxis, Umgang mit Klangmedien, die Erstellung von Aufführungskonzepten und einfachen Kompositionen.
Bezugnehmend auf das Thema „Fleiß und Industrie“ wird eine gemeinsame Performance erarbeitet, die sich auf mehreren Ebenen spielerisch und assoziativ mit H.C. Artmanns Text beschäftigt.