
©Jasper Kettner
Pallavi Paul, geboren 1987, lebt und arbeitet in Neu-Delhi, wo sie auch an der School of Arts and Aesthetics der Jawaharlal Nehru University im Feld der Film Studies dissertierte. Ihre Praxis umfasst Video, Installation, Text, Fotografie, Forschung und Performance. In ihrer hybriden, forenübergreifenden Praxis beschäftigt sie sich mit Fragen der Wahrheit und der Überprüfung von Beweisen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem beim AV Festival in Newcastle, bei Savvy Contemporary, der Contour Biennale, der Tate Modern (Projektraum), The Garage Rotterdam, Cinema Zuid, Close-Up Cinema, dem Beirut Art Centre, dem Open Source Festival, dem Edinburgh Art Festival, dem Bhaudaji Lad Museum, der Whitechapel Gallery und der KHOJ International Artists‘ Association gezeigt.
2023 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Im Jahr 2024 nahm sie an der Ausstellung How Love Moves im Martin-Gropius-Bau in Berlin teil, die sich mit den Schnittstellen zwischen Liebe, Atem und kollektiver Erfahrung befasste. Während ihres Stipendiums am Wissenschaftskolleg beschäftigte sie sich mit der kulturellen und emotionalen Bedeutung des Atems im zeitgenössischen Kontext. Ihr Projekt Pneuma untersuchte die Herausforderungen der Darstellung des Atems im filmischen Rahmen und förderte den Dialog zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung. Pallavi Paul untersucht die Zusammenhänge, die die menschliche Erfahrung prägen, und möchte durch ihre Filme und künstlerischen Projekte den Dialog und das Verständnis fördern.
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